Use Case · Wissensmanagement

KI-Wissensmanagement für Ihr Firmenwissen

Firmenwissen durchsuchen, aktuell halten und belegen – dort, wo es heute schon liegt.

Schweizer Hosting · Antworten mit Quelle · Laufende Synchronisation · Widersprüche sichtbar

Stand:

01

Was ist KI-Wissensmanagement?

Klassisches Wissensmanagement setzt voraus, dass jemand Wissen ablegt, verschlagwortet und pflegt. Im Alltag bleibt genau das liegen: Das Wiki veraltet, die Ablage wächst, und die Antwort kennt am Ende doch nur eine Person. KI-Wissensmanagement dreht das um. Die KI liest die Dokumente, Ordner und Postfächer, in denen Ihr Wissen bereits liegt, und macht es per Frage in normaler Sprache auffindbar.

Entscheidend ist dabei nicht die Antwort allein, sondern ihr Beleg. yeos verweist bei jeder Antwort auf das Dokument und die Stelle, auf der sie beruht; beim Öffnen eines zitierten PDFs ist die Passage markiert. So wird aus einer Suche eine Auskunft, die sich prüfen lässt.

02

Firmenwissen durchsuchen, ohne die Ablage umzubauen

yeos verbindet sich mit den Orten, an denen Ihr Wissen heute liegt: SharePoint, Teams und OneDrive werden laufend synchronisiert, Websites lassen sich importieren, und Dateien wie PDF, Word, Excel, CSV oder Markdown können Sie direkt hochladen. Tabellen aus Excel-Dateien werden als strukturierte Daten abgelegt, damit Fragen zu Zahlen genauer beantwortet werden. Über Konnektoren kommen Mail, Jira, Confluence, Slack oder SAP dazu.

Wissen gehört dabei nicht allen gleichermassen. Richtlinien und Vorlagen liegen auf Organisationsebene, projekt-, kunden- oder abteilungsspezifisches Wissen in Workspaces, die nur ihre Mitglieder sehen. Eine Frage im Workspace durchsucht beides gemeinsam.

03

Wissen aktuell halten, statt es nur zu finden

Die häufigste Fehlerquelle ist nicht fehlendes, sondern widersprüchliches Wissen: drei Fassungen einer Richtlinie, eine Sonderregel in einer Mail, ein Protokoll, das einen früheren Entscheid aufhebt. yeos macht solche Widersprüche sichtbar, statt still die plausibelste Fassung auszuwählen.

Das yeos Brain hält zusätzlich fest, was in Gesprächen und Dokumenten entschieden, zugesagt oder offengelassen wurde – jeweils mit Herkunft. So bleibt später nachvollziehbar, was wann auf welcher Grundlage entschieden wurde und welche Wissenslücke noch offen ist.

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Wofür Teams KI-Wissensmanagement nutzen

Im Service: «Welches Wartungsintervall gilt für Anlage XY?» Im Verkauf: «Was haben wir Kunde Z beim letzten Auftrag zugesagt?» Im HR: «Welche Spesenregel gilt für Weiterbildungen?» In der Projektleitung: «Was wurde im letzten Projekt zur Fassade entschieden?» Und beim Onboarding fragen neue Mitarbeitende yeos, statt erfahrene Kolleginnen zu unterbrechen.

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Grenzen: Was KI-Wissensmanagement nicht löst

KI findet nur, was irgendwo festgehalten ist. Wissen, das ausschliesslich in Köpfen liegt, bleibt unsichtbar; yeos kann solche Lücken aufzeigen, schliessen muss sie ein Mensch. Ebenso bleibt ein veraltetes Dokument eine Quelle, bis jemand es archiviert. Hinweise auf Widersprüche helfen, ersetzen aber die Pflege nicht.

yeos ist kein Dokumentenmanagementsystem und erfüllt keine Aufbewahrungspflichten. Und wer Quellen anbindet, entscheidet über deren Sichtbarkeit: Zugriffe richten sich nach Organisation und Workspaces, nicht nach den Berechtigungen einzelner Dateien im Quellsystem.

Praxisbeispiel

Von der Frage zur belegten Antwort

Frage

Welches Wartungsintervall gilt?

Ein Servicetechniker fragt unterwegs per Spracheingabe nach dem Intervall für eine Kundenanlage.

Quellen

Handbuch, Bericht und Mail

  • Wartungshandbuch aus SharePoint
  • Servicebericht vom letzten Einsatz
  • Mail mit einer Sonderregelung für den Kunden

Analyse

Belegen und abgleichen

  • Passende Stellen finden
  • Abweichung zwischen Handbuch und Mail markieren
  • Quellen mit der Antwort verknüpfen

Prüfung

Mensch entscheidet, Brain merkt es sich

Der Techniker öffnet die markierten Stellen und klärt die Sonderregel. Das Brain hält den Entscheid mit Quelle fest.

Was sich verbessert

  • 01

    Weniger Zeit für die Suche in Ordnern, Postfächern und alten Projektablagen.

  • 02

    Antworten mit Quelle statt Auskünften, denen man vertrauen muss.

  • 03

    Widersprüchliche oder veraltete Unterlagen fallen früher auf.

  • 04

    Entscheide und Zusagen bleiben auffindbar, auch wenn Personen wechseln.

Häufige Fragen zu KI-Wissensmanagement

Was unterscheidet KI-Wissensmanagement von einer Volltextsuche?
Eine Volltextsuche liefert eine Liste von Dateien, die ein Wort enthalten. KI-Wissensmanagement beantwortet die Frage selbst, fasst die relevanten Stellen aus mehreren Dokumenten zusammen und verweist auf die Quellen – auch wenn die Frage andere Begriffe verwendet als das Dokument.
Müssen wir unsere Dokumente zu yeos verschieben?
Nein. SharePoint, Teams und OneDrive werden direkt angebunden und laufend synchronisiert. Dateien, die nicht in einem verbundenen System liegen, können Sie zusätzlich hochladen.
Wie geht yeos mit veraltetem oder widersprüchlichem Wissen um?
yeos zeigt, aus welcher Fassung und welchem Dokument eine Aussage stammt, und macht Abweichungen zwischen Quellen sichtbar. Welche Fassung gilt, entscheidet die verantwortliche Person; veraltete Dokumente sollten archiviert werden.
Wo werden die Daten gespeichert?
yeos wird in der Schweiz betrieben, und Ihre Dokumente werden nicht zum Training fremder KI-Modelle verwendet. Vor dem Einsatz sollten Sie trotzdem prüfen, welche Quellen angebunden werden und wer sie sehen darf.

Weiterführende Informationen

Sehen Sie es in Ihren eigenen Dokumenten.

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